Cagintua e.V. präsentiert die
6. African Cultures and Democratic Dialogue

am 27.10.2020 von 13-17.00 Uhr
via Internetplattform Zoom

Auch in diesem Jahr veranstaltet der Cagintua e.V. die Konferenz: „African Cultures and Democratic Dialogue“. Die seit 2009 in Potsdam stattfindende Konferenz, wird aus aktuellem Anlass der Corona-Schutzmaßnahmen erstmalig online stattfinden. Wir bitten die Besucher_innen sich hierfür rechtzeitig über Zoom anzumelden.

Grundsätzliches Thema der Konferenz ist einen unvoreingenommenen Dialog zu schaffen, in dem sich der Globale Süden und der Norden auf Augenhöhe begegnen können. Es ist wichtig über aktuelle Schwierigkeiten und Nöte, aber auch Errungenschaften und Wünsche zu sprechen. Ziel ist es Menschen aus unterschiedlichen Initiativen und mit unterschiedlichen Hintergründen zu Wort kommen zu lassen. Nur wenn wir voneinander wissen, können wir uns auch erkennen und verbinden. Wir brauchen einander um gemeinsam Lösungen für aktuelle Problemlagen zu finden.

In diesem Jahr freuen wir uns folgende Redner_innen begrüßen zu dürfen:

- Dr. Titilayo Ajuwon, über das Projekt „OKO WA“, Rural Women Stronghold Helpers Foundation (RuWoSh) in Nigeria
- David Afreh, GHANA: Omega Projekt Management – über Flucht und Fluchtursachen sprechen
- Golden Okwuosa: Economic Empowerment for Refuges
- Geraldine Mua Ikia, FEM Forum des Empowerment und Teilhabe für Migranten e.V.
- Podiumsdiskussion:  „Das Regierungssystem, das wir wollen“

Gern möchten wir das Thema "Kolonialisierung: Effekte auf Migration. Welche Rolle können Migranten in der Dekolonilisierung spielen?"  in die aktuelle Konferenz aufnehmen. Hierfür suchen wir noch eine_n Dozent_in. Ein Honorar in der Höhe von 100 Euro ist veranschlagt. Wir freuen uns über engagierte Mitstreiter_innen. Bitte melden Sie sich unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

In unserer Sendung vom 21. September 2020 haben wir folgende Themen:
"Niemand liebt es wirklich, ein Flüchtling zu sein“, so die Worte eines der Geflüchteten, die ihre Erfahrungen mit unseren Reportern geteilt haben. (in englischer und französischer Sprache)
 
Die Aktivistin Fatuma Musa Afreh teilt ihre Erfahrungen über Diskriminierung und Rassismus. (in englischer Sprache)
 
Migrantinnenorganisationen in Brandenburg organisierten in Zusammenarbeit mit dem Verein Seebrücke eine Demonstration zur Unterstützung von "Black Lives Matter" (in deutscher Sprache)
 
Media Trike fand in Potsdam statt. Eine glückliche geflüchtete Frau gewann ein schönes Fahrrad. Wir informieren Sie über diese Veranstaltung. (in deutscher Sprache)
 
Unser Reporter berichtet über das Afrika-Festival, das am 22.08.2020 in Potsdam am Brandenburger Tor stattfand. (in deutscher Sprache)
 
Unsere Reporter sprachen mit Frauen über die Ursachen von Depressionen bei Flüchtlingen und Migranten. (in englischer Sprache)
 

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In unserer  Refugee Information Radio Sendung vom 17. 08. 2020 gab es folgende Themen:

Opferperspektive: Wir sprachen mit Vertreter*inenn über Möglichkeiten der Unterstützung von Opfern von Rassismus und Diskriminierung

Geflüchtete Mütter trafen die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg in Rathenow, um das Thema „Geburtsurkunde von Kindern Geflüchteter“ auszutauschen. In diesem Beitrag berichten Mütter, warum sie sich entschieden hatten, ihre Kinder in Berlin anstatt in Rathenow zu bekommen.

Ein Geflüchteter teilt seine Erfahrungen über sein Leben in Brandenburg und seiner Flucht nach Deutschland.

Die Sendung kann über unser Archiv gehört oder/und heruntergeladen werden

Wenn Sie Informationen für Geflüchtete haben und diese mit dem Refugee Radio teilen wollen, können Sie uns über This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. erreichen.

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Unsere  Refugee Information Radio Sendung am 20. 07. 2020 von 19:00 -21:00 hatte folgende Themen:

BBAG: Wir bringen Informationen darüber, wie Geflüchtete an Deutschkursen der BBAG in Potsdam teilnehmen können. (Deutsch)

Unsere lokale Radio Reporterin aus Premnitz berichtet von der Rückkehr von Kindern in Kindergarten nach dem Corona Lockdown. (Englisch)

Refugees Emancipation: Ein Interview mit dem Vorsitzenden von Refugees Emancipation überIntenetzugang für Geflüchtete. (Englisch)


Pro Asyl: Der Geschäftsführer von Pro Asyl sprach im „Refugee Radio“ über die Asylsituation in Deutschland. (Deutsch)

Viadrina: Gute Nachrichten für Geflüchtete, die an einer Universität studieren wollen. Wir bringen Informationen über die Universität Viadrina in Frankfurt/Oder und wie diese Geflüchteten die Möglichkeit bietet ihren Wunsch nach Bildung nachzukommen. Anmeldeschluss für Bewerber: 7. August 2020! mehr Informationen bei This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. . (Deutsch mit englischer Zusammenfassung)

George Floyd: Unsere Reporter informieren darüber, was Demonstranten und Aktivisten über den Tod von George Flyod während der Black Lives Matter Demonstration in Berlin zu sagen haben und ihre Meinung über Rassismus und Diskrminierung. In Berlin UKW 88,4 khz, in Potsdam UKW 90,7 khz, im Internet frrapo.de (Englisch)

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„Oko Wa“ ist ein Ort sein, an dem Perspektiven durch Arbeit im Permakultur-Garten für die Einheimischen entstehen.  

Oko Wa macht Landwirtschaft wieder für junge Menschen in Ibadan (Nigeria) attraktiv. Ibadan ist eine der größten Städte Nigerias und Hauptstadt des Bundestaates Oyo. Unserer Ansicht nach hätte die Mehrheit Geflüchteter nicht den irregulären Weg genommen, hätten sie die Gefahren und Risiken irregulärer Migration und alternative Möglichkeiten sicheren Einkommens gekannt. 

Oko Wa ermutigt junge Einheimische, sich als Perma-Kultur-Gärtner eine Zukunft zu schaffen.

Nahrungsmittel und sauberes Wasser für die, die es brauchen: Die Bewohner pflanzen ihre eigenen Nahrungsmittel an und verteilen diese an die, die sie brauchen.

Unabhängigkeit und Entwicklung: Oko Wa nutzt ökologische Methoden in Garten, Landwirtschaft, Transport und in der Energieversorgung schon in einer frühen Phase des Projektes. 

Nach der Etablierung von Oko Wa sollen die Bewohner den Austausch mit der einheimischen Bevölkerung in den Bereichen Informationstechnologie, Kunst und Demokratie suchen. Junge Menschen in den umgebenden Dörfern sollen die Situation von Geflüchteten, Gefahren und Folgen irregulärer Migration, sowie gleichzeitig Perspektiven für ihre Zukunft kennen lernen.

Viele junge Menschen in Afrika wollen mehr über die Situation von Geflüchteten in Europa wissen. Viele Asylbewerber, vor allem die ohne Reisepapiere, sind über ihre Perspektiven an den Orten, zu denen sie geflohen sind, desillusioniert. Viele bekommen keine Arbeitserlaubnis, oft erwartet sie eine Abschiebung zurück in ihre Heimatländer. Manchmal haben sie nichts zu dem sie zurückkehren könnten, weil sie ihr Zuhause verloren hatten, bevor sie geflohen sind.

Der Austausch von Erfahrungen zwischen Geflüchteten im Land Brandenburg und Einheimischen soll vor allem jungen Menschen die Möglichkeit geben, die Situation von Geflüchteten in Europa kennen zu lernen.

Hintergrund

Vor dem Öl-Boom gab es in Ibadan eine funktionierende und erfolgreiche Landwirtschaft. Diese wurde von der nigerianischen Regierung aufgegeben, nachdem Öl in Nigeria gefunden worden war. Diese Vernachlässigung traditionell gewachsener Landwirtschaft führt zu einer geringeren Nahrungsmittelproduktion.

Wenn ihr uns ein paar Monate als Ehrenamtliche besuchen wollt, kontaktiert uns bitte, dann benachrichtigen wir euch, wann dies möglich sein wird.

 

Oko Wa ist ein Projekt von Cagintua e.V. und Ruwosh Logo

Oko Wa wird unterstützt duch

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Oko Wa bei betterplace.org: www.betterplace.org/p83647